Gemeinsam gegen Mobbing an der Otl-Aicher-Realschule
Seit nunmehr 3 Jahren hat sich an unserer Schule ein speziell fortgebildetes Team etabliert, das sich sowohl aus Schülern, als auch Eltern und Lehrern zusammensetzt. Dieses sogenannte Konflikthelferteam interveniert umgehend, sobald ein Mobbingfall an der Schule bekannt wird.
Im Vorfeld findet dazu die Konfliktsprechstunde für Schüler statt. Jeden Mittwoch stellen sich 2 ausgebildete Schüler/Schülerinnen des Konflikthelferteams in der großen Pause für einen Erstkontakt zur Verfügung. In der Schülerbücherei kann der Schüler/die Schülerin, die sich gemobbt fühlen, sein Problem schildern und Erste Hilfe bekommen. Dies geschieht selbstverständlich unter dem Versprechen der Verschwiegenheit. Natürlich ist die Konfliktsprechstunde auch ein Angebot für Eltern, die den Verdacht haben, ihr Kind könnte gemobbt werden. Das KHT entscheidet zusammen mit dem Mobbingopfer, ob und wann das ganze KHT, also auch die entsprechenden Lehrer informiert werden, und wie der weitere Verlauf des Vorgehens sein wird.
Wichtig hierbei ist immer, dass sich das Opfer geschützt weis und nichts unternommen wird, was es nicht will. Opferschutz kann z.B. im einen Fall bedeuten, dass sich gleichaltrige oder ältere Schüler in den Pausen um den betroffenen Schülern kümmern, um ihn herum sind, im anderen Fall z.B. in Facebook verstärkt aufmerksam sind (im Fall von Cybermobbing).
Wenn sich herausstellt, dass tatsächlich Mobbing stattfindet, d.h. der Schüler/die Schülerin bereits seit längerem gezielt von anderen Mitschülern ausgegrenzt, beleidigt, beschimpft oder gedemütigt wird, und sich diese Aktivitäten womöglich noch steigern, wird mit Unterstützung der Schulleitung die gesamte Klasse mit dem Opferleid konfrontiert. Es wird nach Lösungen gesucht und dabei Täter, Mitläufer und die schweigende Mehrheit aufgefordert, Stellung zu beziehen. Im besten Fall kann solch ein Einsatz bewirken, dass der/die Täter und entsprechenden Mitläufer ihr Fehlverhalten einsehen, sich entschuldigen und von Stund an das Mobbing beendet ist.
Über eventuell zu verhängende Sanktionen entscheidet aber letztendlich die Schulleitung.
Auch in diesem Jahr konnten neue Mitglieder für unser Konflikthilfeteam gewonnen werden. Zusammen mit dem KHT der GWRS Adenauerplatz und einigen Schülern der GHS Gebrazhofen fand eine zweitägige Fortbildung mit der Mobbingexpertin Dagmar Cordes vom Institut Kompass (Reutlingen) in den Räumen der Schule Diepoldshofen statt. (Siehe Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 9.2.2012.)
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Im Bild vorne von links:
Die Neuen:
Felix Steinhauser,
Philip Roggors,
Michael Steinhauser,
Theresa Dolp
Nicht abgebildet:
Anne Gasafi
Hinten von links, die alten Hasen:
Jessica Würzer
Ramona Schmid
Miriam Menig
Denise Gabler
Tamara Stöckle
Davor von rechts:
Anna Schwarz
Nico Ehrmann
Niklas Prinz
Es fehlen: Nino Wiedmann, Michael Gronmaier, Ida Kargruber, Nadine Saitner und Lorena Schall
| Die neuen Eltern: (ebenfalls nicht abgebildet): Frau Härle, Frau Hillebrand und Frau Schwärzler Die neuen Lehrer: Frau Plonka, Frau Bucher, Frau Stindl (Schulsozialarbeit) und Herr Dalferth |
Wir bedanken uns recht herzlich für das freiwillige Engagement und den Einsatz aller beteiligten Schüler, Eltern und Lehrer des Konflikthelferteams im Einsatz gegen Mobbing an unserer Schule!
- Weitere Informationen oder Kontakt unter:
ssa-oars-leutkirch@gmx.de




